Staubige Straßen beschäftigen Leser weiter
Dass das Thema Schmutzbelastung durch die Natursteinwerke Weiland (NSW | www.natursteinwerke-weiland.de) in Schwarzkollm wiederholt aufgegriffen wurde (TAGEBLATT vom 27. Mai), freute Sabine Riemer aus Laubusch.
Aus dem Hoyerswerdaer Tageblatt vom 01.06.2010
Es ist echt eine Schweinerei wie die Straßen aussehen,
meinte sie. Man könne direkt nachverfolgen, wo die Lkw fahren: "Sie hinterlassen eine Spur von Feinstaub und eine regelrechte Staubwolke, wenn es trocken ist." Und wenn sie hinter einem der besagten Lkw herfahre, müsse sie danach zudem ihr eigenes Auto auf eigene Kosten reinigen lassen. "Erst hatten wir den schwarzen Dreck, jetzt haben wir den weißen", so die Laubuscherin. Trotz regelmäßigen Benässens der Lkw und deren Reifen, müsse der Staub an den Seiten der Fahrzeuge durchrieseln, ist Sabine Riemer überzeugt. "Das ist bestimmt das Hauptproblem."
Dem ist mitnichten so, war von NSW-Betriebsleiter Roland Schimank zu erfahren. "Das darf auch gar nicht sein." Auf Lkw geladenes Material mit kleiner Körnung müsse beispielsweise abgeplant werden. "Das wird kontrolliert." Seien die Fahrzeuge sehr voll geladen, sorge der Fahrer persönlich für ein "Breitmachen" der Steine auf der Ladefläche, so dass unterwegs nichts verloren werden könne. "Es ärgert mich, dass es immer heißt: Der Dreck kommt vom Weiland", sagte der Betriebsleiter. Nicht alle großen Lkw, die Richtung Hoyerswerda oder Lauta unterwegs seien - und manchmal genauso für Verschmutzung sorgten - gehörten zu den Natursteinwerken.

