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Schmutzige Straße in Schwarzkollm sorgt für Ärger

Rosemarie Urban aus Lauta hat sich über die Schmutzbelastung am Schwarzkollmer Bahnhof geärgert. Aufgefallen ist ihr das besonders am Freitag voriger Woche. Die Staubentwicklung habe wie Nebel ausgesehen.

Aus dem Hoyerswerdaer Tageblatt vom 27. Mai 2010

Sie führt die Belastung auf die Transporte der Natursteinwerke Weiland (NSW) in Schwarzkollm zurück und fragt: "Wann ist das letzte Mal die Kehrmaschine gefahren?" Und: "Was soll sein, wenn es mal 14 Tage nicht regnet." Rosemarie Urban sagt, dass sie von anderen auf dieses Problem angesprochen wurde. NSW-Betriebsleiter Roland Schimank weiß um die Befindlichkeiten und versichert auf Nachfrage: "Wir kehren täglich." Auch am Freitag sei das der Fall gewesen. Die Natursteinwerke hätten in der Vergangenheit eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um die Umwelt-Belastungen zu verringern, wie auch die tägliche Reinigung der LKW-Reifenwaschanlage. Die Spediteure seien immer wieder angehalten ihre Auflagen einzuhalten. "Wir sind an dem Thema ständig dran", erklärt Roland Schimank. Aus dem Rathaus in Hoyerswerda heißt es, dass in Zusammenarbeit von Bürger- und Tiefbauamt in unregelmäßigen Abständen Kontrollen in Schwarzkollm erfolgen. Auch am Freitag sei das der Fall gewesen, erklärt Rathaussprecher Bernd Wiemer, zusammen mit der Polizei. Der Auflage zur Nachreinigung der Straße sei die Firma nachgekommen. An der Reifenwaschanlage habe es keine Beanstandungen gegeben, sie sei mit frischem Wasser versehen worden. Letztendlich ist das Problem stark witterungsabhängig. Mit der Handhabung der Reifenwaschanlage handele die Firma gesetzeskonform, erklärt das Rathaus. Es hat eine Anfrage beim Oberbergamt gegeben, um zu prüfen, ob Änderungen der bestehenden Regelungen möglich sind. Eine Antwort stehe aber noch aus, hieß es gestern. In der Vergangenheit hatte es auch Bemühungen der Interessengemeinschaft der Anlieger der Schwarzkollmer Natursteinwerke gegeben (IG-ANSW), um Lärm, Schmutz und Erschütterungen zu verringern. Unter anderem wurde die Firma beauftragt, bei der Bahnverladung staubige Güter zu befeuchten.